Klangwelten die Zweite! Frühlingskonzert mit der Bauernmusikkapelle St. Johann/Pg.

Mein erstes Gastdirigat brachte gleich einige spannende Herausforderungen mit sich – das soeben mit der TK Ebene Reichenau abgespielte Programm mit einem völlig neuen Orchester in einer 10-wöchigen Vorbereitungszeit auf die Bühne zu bringen! Tolle Erfahrungen, die ich nicht missen möchten – vor allem die vielen „Lernmomente“…

Als tolles Highlight im Programm war auch eine Uraufführung des jungen St. Johanner Komponisten Roland Mair-Gruber dabei.

Danke an alle, die diese Projekt ermöglicht haben!

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Alle Märsche von John Philip Sousa

Die United States Marine Band hat auf ihrer Website alle Märsche von John Philip Sousa veröffentlicht.
Es gibt sowohl die Noten wie auch Aufnahmen zu jedem Marsch…

Viel Freude beim Stöbern!

Klangwelten – Jubiläumskonzert der Trachtenkapelle Ebene Reichenau

Die TK Ebene Reichenau entführt Sie in die klangliche Vielfalt eines sinfonischen Blasorchesters. Kompositionen aus Österreich, Deutschland, Spanien, der Schweiz uvm. garantieren einen kontrastreichen Konzertabend. Verschiedene Blechbläserbesetzungen bereichern zudem das Klangspektrum dieses einmaligen Konzertereignisses.
Starten Sie mit einem grandiosen „Klangrausch“ der TK Ebene Reichenau in das neue Jahr 2017!

Die Konzerte finden am 7. Jänner (Nockstadl Ebene Reichenau) und 8. Jänner 2017 (CMA Ossiach) statt. Wir freuen uns auf viele musikbegeisterte Zuhörer!

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Ganz besondere Blasmusik zur Festspieleröffnung

Im Rahmen des Festes zur Festspieleröffnung gab es am Samstag, dem 23. Juli 2016 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum ein „einmaliges“ Blasorchester zu hören. 4 Absolventen des Lehrganges für Blasorchesterleitung am Konservatorium Innsbruck stellten für ihr Absolventenkonzert das „Sinfonische Blasorchester Pro Musica“ zusammen. Professionelle Orchestermusiker, Instrumentallehrer und Stützen aus den Kapellen der Absolventen bildeten einen Klangkörper, der höchsten Ansprüchen genügte.

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Innerhalb eines einzigen Probenwochenendes wurde ein herausforderndes Programm mit wegweisenden Stücken einstudiert. Jeder der Absolventen hatte ein großes Originalwerk zu dirigieren.

Den Anfang machte der Niederösterreicher Norbert Amon (MV Staatz) mit der furiosen Interpretation von James Barnes „Symphonic Overture“, welche voller Spielfreude dargeboten wurde.

Stefan Gfrerer (Bauernmusik St. Johann im Pongau) dirigierte Stephen Melillos „David“, in dem der Kampf David gegen Goliath vertont wurde. Synthesizer und Klavier erweiterten das Orchester, Eva Gfrerer sorgte mit ihrem Sopran für eine wunderbare Atmosphäre.

Luces y Sombras“ von Ferrer Ferran war jenes Werk, das Roman Gruber (TMK Zederhaus und TK Ebene Reichenau) mit dem ausdrucksstarken Orchester zum Klingen brachte. Ein gewaltiges Werk, das Doris Mayr an der Violine veredelte.

Den würdigen Abschluss bildete das Meisterwerk „Praise Jerusalem!“ von Alfred Reed, welches Christian Hörbiger (Landeskapellmeister von Salzburg und MK Kuchl) zu einem furiosen Ende führte.

Mag. Thomas Ludescher, der Hauptfachdozent des Lehrganges für Blasorchesterleitung am Tiroler Landeskonservatorium führte durch das Programm und gratulierte am Ende des Konzertes den 4 Absolventen zur ausgezeichnet bestandenen Abschlussprüfung.

 „Hervorragende Instrumentalisten verbunden zu einem tollen Orchesterklang, klare künstlerische Einzelkonzepte der 4 Dirigenten brachten originale Blasorchesterliteratur auf höchstem Niveau zum Klingen. Gratuliere den Absolventen sowie dem gesamten Orchester zum unvergesslichen Konzertabend!“ So das Zitat vom Landesobmann des Salzburger Blasmusikverbandes, Matthäus Rieger.

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voll konzentriert bei der Arbeit…

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Die 4 Dirigenten und das Orchester genießen den Schlussapplaus!

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Die 4 Absolventen mit der Prüfungskommission – vlnr: Roman Gruber, Stefan Gfrerer, Christian Hörbiger, Norbert Amon, Thomas Ludescher und Prof. Erich Rinner

Konzertprojekt Sang- & Klang VOLL

Die Trachtenkapelle Ebene Reichenau veranstaltete als zweites Konzertprojekt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Volksliedchor Feldkirchen unter der Leitung von Renate Altmann zwei Konzerte. Das erste Konzert am 11. Juni 2016 im Nockstadl in Ebene Reichenau und das zweite Konzert am 12. Juni 2016 im Alban Berg Saal in der Carinthischen Musikakademie in Ossiach.

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Über 100 Musiker und Sänger brachten nach einer kurzen, aber intensiven Probenphase ein abwechslungsreiches und gehaltvolles Konzertprogramm auf die Bühne.  Für mich war die Leitung dieses riesigen Ensembles eine tolle Erfahrung – es hat sehr viel Spaß gemacht, Bläser und Sänger zu einem einheitlichen Klangkörper zu formen!

Beide Konzerte waren sehr gut besucht und wurden am Ende mit Standing Ovations gefeiert. Eine tolle Bestätigung für unser gemeinsames Musizieren…

Sinn und Unsinn von Wertungsspielen…

… über dieses Thema wird schier unendlich viel in diversen Fachmedien diskutiert – zurecht, wie ich meine!

In den letzten Wochen konnte ich aktiv bei 2 Konzertwertungen dabei sein – am 3. April 2016 mit der TK Ebene Reichenau beim Regionenwertunsspiel des KBV in der CMA Ossiach/Kärnten und am 22. Mai 2016 mit der TMK Zederhaus beim Landeswertunsspiel des SBV in Tamsweg/Salzburg.

Mit mit beiden Kapellen konnten wir hervorragende Ergebnisse erspielen – in Kärnten 91,78 Punkte in der Stufe D („1st Suite in Es“ – Gustav Holst und „Im Zeichen des Kreuzes“ – Franz Cibulka) und bei der Landeswertung des SBV 92,41 in Stufe C („Imagasy“ – Thiemo Kraas und „English Folk Song Suite“ – Ralph V. Williams) sowie 92,66 Punkte in der Sonderwertung Trauermarsch mit dem Stück „Vorbei“ von Robert Pensch.

Beide Musikvereine nehmen seit vielen Jahren kontinuierlich an Wertungsspielen teil und arbeiten immer wieder mit Gastreferenten zusammen, um auch stest einen Blick von außen zu haben. Die erreichen Ergebnisse sind für beide Vereine eine eindrucksvolle Bestätigung, dass dieser Weg ein richtiger ist. Um den Juryvorsitzenden Thomas Ludescher beim Landeswertungsspiel in Tamsweg zu zitieren: „Wer bei einem Wertungsspiel mitmacht, gehört bereits zu den Gewinnern – die, die zuhause bleiben sind die Verlierer“. Weiters meinte er, „dass die Wettbewerbsschiene in der Hauptsache dazu da ist, um die Musikvereine weiter zu entwickeln – man möge nur einen Blick auf die Brass Band Szene werfen“. In der Brass Band sind Wettbewerbe ein alltäglicher Bestandteil der musikalischen Arbeit – entsprechend hoch ist auch das Niveau. Ein genauerer Blick in die Brass Band Welt lohnt sich allemal, hier erschließt sich eine neue Welt, was in Sachen „geblasener Musik“ möglich ist!

Ich möchte mit diesem Beitrag alle ermutigen, an Wettbewerben teil zu nehmen! Wichtig dabei erscheint mir eine längerfristige Planung und Vorbereitung, wobei der Einsatz von Gastreferenten sehr zu empfehlen ist, um eben einen Eindruck von einem außenstehenden Experten zu bekommen. So können böse Überraschungen vermieden werden… Wer sich nicht aus der Deckung wagt, hat auch keine Chance zur Weiterentwicklung – also nur Mut, es kann nur positiv sein, sich einer unabhängigen Jury zu stellen.

Wie denkt ihr darüber – was sind eure Erfahrungen? Würde mich über eure Rückmeldungen freuen…

Von der Partitur zur Interpretation

Eine kurze Zusammenfassung aus eigenen Erfahrungen, Inhalten von
Workshops und Fortbildungen.
Diese Ausführungen haben in keinster Weise Anspruch auf Vollständigkeit – vielmehr sollen sie dazu dienen, das Interesse und die Neugierde zu diesem Thema zu wecken!

Folgende Fragen/Themen werden beleuchtet:

  1. Wie komme ich zur Interpretation?
  2. Wie übersetzte ich diese in Gestik?
  3. Wie probe ich das – wie kann ich das am besten vermitteln?
  4. Evaluieren – Reflektieren

Der gesamte Beitrag steht als PDF zum Download zur Verfügung